Übungstag Staatliche Feuerwehrschule Regensburg 11. April 2026
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Einsatz an der Feuerwehrschule
Feuerwehr Kirchberg und BRK-Kräfte aus Raindorf üben realistische Szenarien
Die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg nahm kürzlich mit allen vier Fahrzeugen und 21 Feuerwehrfrauen und -männern die Gelegenheit für einen Übungstag an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg in Lappersdorf wahr. Zusammen mit vier Kolleginnen und Kollegen sowie zwei Rettungswägen der Rot-Kreuz-Bereitschaft Raindorf waren alle Rettungskräfte um acht Uhr morgens startklar vor den Toren zum weitläufigen Übungsgelände der Feuerwehrschule. Ausbilder Andreas Artinger hatte nach kurzer Einweisung ins Gelände bereits die ersten Einsatzszenarien geplant und alarmierte die Fahrzeuge. Übungsrauch, Verletztendarsteller, schwere Übungspuppen, verlegte Löschschläuche mit Wasser am Rohr, angeschlossene Atemschutzgeräte – geübt wurde so realitätsnah wie nur möglich. Nicht nur die Mannschaft war gefordert, auch die Führungskräfte mussten viel Erkundungs- und Einsatz an der Feuerwehrschule Feuerwehr Kirchberg und BRK-Kräfte aus Raindorf üben realistische Szenarien Koordinierungsarbeit leisten. Stets unter den Augen von Ausbilder Artinger. Die ersten Einsatzübungen stellten einen Kellerbrand in einem Mehrparteiengebäude, einen unter Betonrohren eingeklemmten Bauarbeiter in einem zwei Meter tiefen Schacht und eine ausgelöste Brandmeldeanlage dar. Nach allen Übungen stand immer die Selbstreflexion der Führungskräfte im Vordergrund, darauf folgte die Kritik des Ausbilders. Sowohl positive wie auch negative Aspekte wurden offen angesprochen und Ideen und Verbesserungsvorschläge diskutiert. Nach der Mittagspause folgten die nächsten „Einsätze“. Eine Person war unter schweren Betonplatten eingeklemmt, hier kamen Hebekissen zum Einsatz. Eine Doppelhaushälfte stand in Brand, in welcher ein Bewohner vermisst war und eine Person auf dem Balkon um Hilfe rief. Danach mussten noch drei Beteiligte eines Verkehrsunfalls durch die Rettungswagenbesatzungen versorgt und teilweise mit schwerem technischem Gerät der Feuerwehr befreit werden. Im Fokus stand bei allen Übungen auch die koordinierte Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst. Am Ende des umfangreichen Übungstages zogen alle Teilnehmer ein positives Fazit. Der Lernerfolg war groß, die Zusammenarbeit untereinander gut und die Einsatzkräfte konnten auch neue Ideen und Herangehensweisen mit nach Hause nehmen.
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